Mittwoch, 5. November 2008
Zwischenstand
Hallöchen, ich wollte euch mitteilen das ich meine Geschichte zu Ende geschrieben habe aber immer nur nach und nach einen Teil veröffentliche.
In der zwischenzeit sind wieder viele Dinge passiert aber ich möchte mich und natürlich euch nicht durcheinander bringen. Deshalb schreibe ich für mich schonmal weiter und werde dann später auch das noch veröffentlichen.

Wünsche euch allen einen schönen kuscheligen Abend :)

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Tränen aus Blut
Ich wünschte meine Tränen könnten aus Blut sein,
denn dann würd ich den ganzen Tag weinen.
So einen richtigen Heulkrampf kriegen,
denn dann würde der Tod über mich siegen.
So könnte ich alles hinter mir lassen,
es wäre zu schön um es in Worte zu fassen.
Doch das gibt es nicht,
was mir leider das Herz zerbricht.
Denn nichts würd ich lieber machen,
als die Welt hinter mir zu lassen.

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Teil 11
Okay, mein Bruder fuhr nach Hause um seinen Vater zur Rede zu stellen. Natürlich hat der alles abgestritten und es folgte ein böser Anruf bei meiner Mutter. Udo meinte er würde uns alle platt machen und was Sylvester bei uns los gewesen wäre. Ein paar Tage später hatte ich dann eine Anzeige im Briefkasten wegen Verleumdung auf sexueller Grundlage. Es folgten weitere Telefonate zwischen meine Oma Erika und Udo, Udo´s Frau und Sven. Sie sagten Erika das ich Ihre Familie zerstören würde und das die Friseurgeschäfte die Udo + Inge besitzen dadurch kaputt gehen werden. Seit diesem Tag an habe ich meinen Bruder nie wieder gesehen, gehört, gelesen. Ich habe ihm noch eine SMS geschrieben das wenn er soweit ist sich bei mir melden soll. Aber nichts, mein Bruder hat mich verraten und vergessen. Er meinte zu Erika am Telefon das er zu seinem Vater halten würde und mit uns nichts mehr zu tun haben will. Sie leben nur 3 Bahnhaltestellen weit weg von mir. Meine Oma geht heute noch in Udo´s und Inges Friseursalon und lässt sich dort Ihre Haare machen. Klar warum nicht, der Besitzer hat zwar ihr Enkelkind missbraucht und das ist natürlich der einzige Friseursalon in Köln aber was soll’s. Mal davon abgesehen dass mein anderer Onkel (also der Bruder von meinem Vater) hier um die Ecke auch einen Friseursalon hat. Nein stattdessen geht Sie lieber dort hin, was Sie meinen Gefühlen damit antut ist ja egal. Ich war Ihr eh schon immer egal. Durfte sie nicht umsonst nie Oma nennen. Sie telefoniert auch häufig mit denen. Sie meinte zu meiner Mutter (also Ihrer Tochter) wie ich darauf käme. Wenn es so wäre würde ich schließlich niemals Sex mit einem Mann haben können. So ist meine liebe Oma Erika. Also auf Deutsch: Sie glaubt mir nicht & es ist Ihr egal!
Wissen Sie ich habe bis heute keinen Therapeuten der mir hilft. Ich schaffe es einfach nicht. Bevor ich überhaupt mit jemandem geschweige denn mit einem Arzt darüber sprechen konnte MUSSTE ICH MEINE GESCHICHTE ZU ERST BEIM ARBEITSAMT VORTRAGEN. Ich erzählte der Sachbearbeiterin von dem Vorfall in meiner Kindheit und brach völlig zusammen. Sie guckte mich an und meinte: "Wenn ich sie so anschaue sind sie durchaus in der Lage zu arbeiten!!!!!!!!!!
Sie schickte mich gegenüber zu einer Dame die mir dann ein buch vor die Nase legte mit hunderten von Adressen und Telefonnummern von Psychologen in Köln. Beim durchblättern schossen die Tränen in die Augen und die Dame guckte gelassen zu wie ich mir Psychologen aus dem Buch schrieb. Ich ging nach Hause und weinte, wie immer. Ich erzähle meiner Mutter davon und sie raste vor Wut. Sie meinte es kann doch nicht sein das man nicht einmal beim Arzt war oder sonst was und seine Sache dann beim Amt vortragen muss. ich suchte mir Hilfe bei der "Lobby für Mädchen" per Email Kontakt. ich wusste nicht mehr weiter. Per Email lud mich MARIA zu einem Gespräch ein. Ich erzählte ihr alles soweit es ging, aber ich konnte kaum reden vor weinen. Sie wollte mir helfen aber dadurch das alle, wirklich alles in meinem Leben so zerrüttet ist und das Arbeitsamt vortritt hat ging es nur schleppend voran. Maria ist eine gute Seele, sie hat mich sehr unterstützt. Sie war auch völlig überfordert mit mir und sagte einmal dass sie so etwas noch nie erlebt hätte bei einem so jungen Mädel. Wieder eine Bestätigung für mein missratenes Leben. Sie hat mir dazu geraten schnellst möglich in eine klinische Einrichtung zu gehen. Sie hat mir gute Ärzte empfohlen und versucht mich in vielen Dingen zu unterstützen. Wieder folgte ein weiterer Termin beim Arbeitsamt und Maria hat mich begleitet. Komischer Weise hat alles blind funktioniert als Sie dabei war. ich habe kaum gesprochen und habe sie immer reden lassen. Sobald ich den Mund aufmachte schossen mir eh wieder die tränen in die Augen.........
Tränen sind...  
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das Blut der Seele
Tränen sind...
das Blut der Seele!

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